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Petersdom.at – Warum so heilig?

Der Verantwortliche dieser Seiten tat sich nicht leicht mit dem Finden eines geeigneten Namens für dieses Portal. Eingängig sollte er sein, orthografisch unmissverständlich, aber auch in Beziehung stehen zum Präsentierten und natürlich auch ein bisschen Witz haben. Ob das gelang?

Eingängig heißt auch kurz, aber nicht nur. Der große Namensvetter in Rom tut hier seinen Dienst: Es muss sich kein neues Wort gemerkt, lediglich eine neue Brücke geschlagen werden. Man kann in diesem Punkt also getrost bejahen. Orthografisch gibt der Name sicher auch keine Rätsel auf, vorausgesetzt man leidet nicht an pathologischer Rechtschreibschwäche. Beziehung zum Gezeigten? Naja, der Autor heißt unter anderem Peter und dies ist halt sein ideelles Haus, eben das domus petri, der Petersdom. Über Witzigkeit lässt sich selbstredend streiten wie über den Geschmack von Lakritz. Die Bezeichnung des bekanntesten Herrenhauses des katholischen Imperiums einer anderen Verwendung zuzuführen, nämlich der Etikettierung des selbstironischen Sprachrohrs eines durchschnittlichen Säkularen und – dann und wann – einer Stätte des Spottes, ist aber möglicherweise auch „objektiv“ nicht bar jeden Humors.